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La Cage aux folles
ImageFahrt nach München zu „La Cage aux folles“ (Musical)
im Staatstheater Gärtnerplatz

Sonntag 10. Februar 2008 (Vorstellungsbeginn um 15 Uhr)
Wir fahren gemeinsam mit dem Bayernticket nach München und werden Norman Stehr in der Rolle des Jacob sehen.

Die Fahrt nach München hat sich ausgezahlt! 36 Theaterfreunde waren dabei, als das Ensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz in einer ausverkauften Vorstellung das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss.
Nach einer informativen Einführung von Rotraut Arnold (sie hat mehrere Funktionen im Theater: Singende Schauspielerin und Betreuung von Gästen aus Nah und Fern), konnten wir das Stück intensiv miterleben. Nach der Vorstellung begrüßte uns Norman Stehr. Wir freuten uns, ihn wieder zu sehen. Er ist vielen Salzburgern in der Rolle des Frank N´Furter (1998/99 im republic) unvergesslich.
Der Hauptdarsteller Christoph Marti gab im Foyer Autogramme und so nutzten wir die Gelegenheit zu einem Foto und kurzem Gespräch.

Image Unsere beiden ersten Jugendmitglieder Jan und Katrin-Sophie waren mitdabei und fühlten sich in der Runde der "Alten" sichtlich wohl. DasFoto zeigt die gute Stimmung! (Jan Kuster; Norman Stehr,  Katrin Sophie Salcher und Elfi Schweiger)

ImageRotraud Arnold nach der gelungenen Einführung mit einigen Theaterfreunden (Rotraut Arnold, Susanna Szameit, Heidelore Egghart, Stefan Neumayr, Tanja Sorgo, Roland Huber)

 



Realität und Fiktion
Norman Stehr

In einem Gespräch erzählte uns Norman Stehr aus seiner Kindheit, Ausbildungszeit, vor allem aber aus seinem Alltagsleben als Künstler. In jedem Augenblick des Gesprächs spürte man, dass er durch sein Spiel „eine Welt der kritischen Auseinandersetzung, der Vernunft und der Emotion“ wahr machen möchte.
Schon mit 11 Jahren trat er in den Chor der Hamburger Staatsoper als Sängerknabe ein. „Ich bin mit vielen großen Persönlichkeiten auf der Bühne gestanden- Placido Domingo, Elisabeth Schwarzkopf, Theo Lingen – um nur einige zu nennen. Sie haben bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen Ich habe aber auch erfahren, wieviel persönlicher Einsatz und wie viele Entbehrungen notwendig sind, um ein Star zu werden und zu bleiben.“
Nach dem Stimmbruch begann er mit Klavierunterricht. Durch stundenlanges Üben erlangte er trotz seines fortgeschrittenen Alters ein hohes Niveau. „Den Rest meiner Freizeit widmete ich dem Sport, dem modernen Fünfkampf. Auch hier war ausdauerndes, hartes Training erforderlich.“ Nach der Matura bestand er die Aufnahmsprüfung für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg.. Schon nach drei Jahren erhielt er sein erstes großes Engagement im Hamburger Operettenhaus im Musical Cats. Es folgte der Bernardo in der West Side Story im Opernhaus Dortmund. In diesem Musical stand er in verschiedenen Rollen auf einigen deutschsprachigen Bühnen, zuletzt in der Volksoper Wien in der Saison 2004/05. Ähnlich erging es ihn mit The Rocky Horror Show. In Lübeck spielte er den Rocky, in Salzburg und in Leipzig den Frank N’Furter.
Projekte für ein junges Publikum waren und sind Norman Stehr ein großes Anliegen. Im Berliner Jugendtheater STRAHL spielte er zwei Jahre lang mit großem Erfolg Jugendtheater. Die Projektgruppe „Jugend und Festspiele“ schaut auch auf eine lange Zusammenarbeit mit dem Künstler zurück. Workshops zum Improvisieren, Atemübungen, Lockerungsaufgaben, Mutproben, Einstudieren von Szenen und Choreographien bis hin zur Regie von Schüleraufführungen – alles das war dabei. Bei zwei sehr erfolgreichen Musical-Produktionen „Joseph“ und „J.C.Superstar“ (jeweils mit ca. 80 jugendlichen Darstellern) führte Norman Stehr Regie.
„Ich möchte in erster Linie meinen selbst gestellten sehr hohen Anforderungen genügen. Ich bin kein Autodidakt, ich glaube an Persönlichkeiten, die mir etwas beibringen können. Ich möchte Geschichten erzählen, ich möchte Geschichten schreiben. Ich möchte mit Menschen arbeiten, ich möchte für Menschen arbeiten. Ich wünsche mir, dass in meinen Zuschauern das Gefühl heran wächst, mich zu kennen, dass Realität und Fiktion verschmelzen, dass eine Identität zwischen Schauspieler-Sänger und Zuschauer hergestellt wird.“

 
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